wann und wie und warum war was

12/2017 Körber Stiftung
Bedeutet das nun die schon lange geforderte Abkehr von der völkerrechtswidrigen Aggressions- und Interventionspolitik der USA? Bedeutet das etwa Abrüstung statt Aufrüstung, eine Beendigung der unsinnigen und durch nichts gerechtfertigten Sanktionen gegen Russland und das Eingehen auf die mehrmals wiederholten Kooperationsangebote des russischen Präsidenten Putin? Bedeutet das in der Folge eine Abkehr vom Neoliberalismus, von der exzessiven Privatisierung öffentlicher Einrichtungen, von der Einflussnahme auf die Medien? Werden die Geheimdienste, die sich verselbständigt haben, in ihre Schranken gewiesen? Gibt es dann mehr Geld für Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung, Erhaltung der Infrastruktur …?

1991 und 1992 traten Slowenien, Kroatien, Makedonien und Bosnien-Herzegowina aus der Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) aus. Nun entwickelte sich ein blutiger Krieg zwischen Bosniern, Serben und Kroaten. 
Im Laufe der Konflikte versuchte die Jugoslawische Volksarmee unter der Führung von Veljko Kadijević und Blagoje Adžić diese Unabhängigkeitsbestrebungen völkerrechtswidrig militärisch zu vereiteln.
Nach ebenso völkerrechtswidrigen NATO-Luftschlägen kam es Ende 1995 zum Friedensabkommen von Dayton. 
Ab 1998 ging die jugosl. Armee in der serbischen Provinz Kosovo gegen albanische separatistische Milizen vor. 
Nach weiteren NATO-Luftangriffen 1999 gegen die BRJ und dem Rückzug der Serben wurde eine NATO-Schutztruppe in das Kosovo entsandt. Als erstes Land hat Deutschland den Kosovo als Staat anerkannt.
Auf dem Balkan hat der Wertewesten die Separatisten unterstützt und Jugoslawien zerstückelt (teile und herrsche)
Derzeit gibt es sechs international anerkannte Nachfolgestaaten Jugoslawiens: 
Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Slowenien. Der völkerrechtliche Status des Kosovo ist hingegen strittig.


Budapester Abkommen
Russland brach eine politische Verpflichtung – aber dem war eine vollkommen gebrochene ukrainische Verpflichtung vorausgegangen.“
Das völkerrechtlich verbindliche Minsk-II-Abkommen von 2014/2015. Minsk II wurde vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet und dadurch auf die Ebene internationalen Rechts erhoben, nur um anschließend von den Westmächten als Instrument benutzt zu werden, um Russland zu hintergehen und die Zeit zu nutzen, um die Ukraine militärisch gegen Russland hochzurüsten. Das bleibt in unseren Staatsmedien unerwähnt.


Warum ist es so schwer zu begreifen, dass es sich bei der Loslösung der Krim von der Kiewer Ukraine nicht um eine Annexion gehandelt hat, sondern um eine friedliche Abspaltung (Sezession)
Weil das von den USA so vorgegeben wird?
https://www.docdroid.net/file/download/lI9yR5W/die-krim-und-das-volkerrecht-kuhle-ironie-der-geschichte-debatten-faz-1-pdf.pdf

Wenn polnische Politiker über den deutsch-sowjetischen Nchtangriffspakt sprechen,
vergessen, Sie den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt zu erwähnen:

Der deutsch-polnische Nichtangriffspakt wurde am 26. Januar 1934 zwischen der deutschen Reichsregierung und der polnischen Regierung unter Marschall Piłsudski in Berlin unterzeichnet (Piłsudski-Hitler-Pakt).  
Die Unterzeichnung erfolgte vom deutschen Außenminister Konstantin Freiherr von Neurath und dem polnischen Botschafter Józef Lipski.
Der Pakt war ein Erfolg Hitlers. Er konnte, wenn er vom Frieden sprach, auf diesen Pakt verweisen.
Der Vertrag wurde am 28. April 1939 von Hitler gekündigt.
Am 23. August 1939 unterzeichneten der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop und der sowjetische Außenminister Molotow den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt.


Das Grundgesetz der BRD
wurde vom sog. Parlamentarischen Rat ausgearbeitet
und wurde nach Abschluss der Beratungen und Genehmigung der Westalliierten durch die Landtage in Kraft gesetzt. Es gab keine Volksabstimmung.
Auch die Verfassung der DDR wurde nicht in einer Volksabstimmung legitimiert, sondern von der Provisorischen Volkskammer in Kraft gesetzt.
Die verfassunggebende Gewalt geht aber in demokratischen Staaten vom Staatsvolk aus.
Stellt sich nun die Frage nach der Legitimität des Grundgesetzes? Es ist nun mal
durch Repräsentanten bestimmt und nicht durch das Volk.
Im Laufe der Zeit ist schon ungefähr jeder zweite Artikel des Grundgesetzes verändert worden, immer ohne Zustimmung des Volkes.

Imperialismus
Als Imperialismus bezeichnet man das Bestreben eines Staatswesens bzw. seiner politischen Führung, in anderen Ländern oder bei anderen Völkern politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu erlangen, bis hin zu deren Unterwerfung und zur Eingliederung in den eigenen Machtbereich. (Wikipedia)

Überliefert ist ein Gespräch zwischen Hermann Göring und Adolf Hitler
anlässlich der britischen Kriegserklärung 1939. Göring riet Hitler: „Wir wollen doch das Vabanque-Spiel lassen“, worauf Hitler antwortete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt.“[1][2] (Wikipedia)

1917, als klar wurde dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen kann, erklärte die USA dem deutschen Reich den Krieg.
1944, als klar wurde dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen kann, landeten Amerikaner und Briten in Frankreich.


Studie “Die Grenzen des Wachstums”
Dieser Frage hat sich vor rund fünfzig Jahren eine Forschergruppe im Auftrag des „Club of Rome“ gewidmet. In den meisten Szenarien führten das exponentielle Wachstum der Bevölkerung einerseits und die Ausnutzung der Ressourcen andererseits zu einem weltweiten Kollaps der Gesellschaften im Laufe der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts.
Heutzutage kommt hinzu, dass die Grenzen der Belastbarkeit unseres Planeten überschritten werden, zum Beispiel dass die Umwelt zu stark verschmutzt wird.(Studien von Graham Turner 2008 und 2014)

Der Raubfrieden von Brest-Litowsk 1917
beendete den Ersten Weltkrieg an der Ostfront.
Russland war am Ende und musste diesen Vertrag schließen.
Es verlor damit insgesamt 1,42 Millionen km² mit rund 60 Millionen Menschen, 54 Prozent seiner Industrie, 89 Prozent seiner Kohlevorkommen und seine gesamte Produktion von Erdöl und Baumwolle,